lecker Eis-Cake Pops

Heute gibt es das leckere Rezept zu dem Facebook Bild von gestern.

Ich hatte unbedingt mal wieder Lust auf Cake Pops. Und nachdem ich bei Niner Bakes süße Cake Pops in Form von ner Eistüte gesehen habe, dachte ich mir: das muss ich unbedingt auch mal machen! Nur welches Rezept nehm ich jetzt wieder? Echt schlimm immer diese Entscheidungen!

Da ich mir frische Erdbeeren geholt habe, dachte ich mir, warum keine Schoko-Erdbeer-Pops? Das Rezept stammt von Georgetown Cupcakes, welches ich auf den deutschen Gaumen angepasst habe. Originalbelassen, dann sieht man mich ausnahmsweise auch mal wie Hammy auf nen Zuckertrip durch die Gegend rennen.  Nicht schön!

Leider gibt es von den leckeren Pops nur ein Foto. Das hab ich noch schnell mit dem iPhone geschossen. Zu mehr kam ich nicht mehr. Ich hab die fertigen „Eistüten“ zum trocknen auf eine große Kuchenplatte gestellt. Fehler. Gaaaaanz großer Fehler! Meine Mutter war so begeistert, dass ich a) nicht mitbekommen habe, dass sie überhaupt schon da ist und b) die Kuchenplatte bitte stehen lassen soll. Zu spät. Mama hat sich das Ding geschnappt und ist losmarschiert. Weit kam sie nicht. Alle Cake Pops von der Platte gesegelt und auf den Boden geklatscht! Suuuper. Großes Kino. Hätte heulen können. Die komplette Arbeit umsonst. Die Schoki war noch nass und meine süßen Eistüten zerbröselter Matsch mit frischen Schoki-Schleifspuren auf dem Boden.

Aber auch als Matsch sind sie noch super lecker! Und wenn sie einen Tag alt sind – finde ich – schmecken sie noch viiiiel besser. Wie heißt es so schön? Taste good, looks bad! Passiert ist passiert.

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Zutaten für den Schokokuchen

150 g Mehl
1/2 TL Natron 1/4 TL Salz
180 g Zucker
2 Eier 1 1/4 TL Vanille-Extrakt
240 ml Vollmilch
60 g Kakaopulver

1 Das Mehl mit Kakao, Salz und dem Natron vermengen und beiseite stellen.

2 Die 2 Eier mit dem Zucker cremig rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.

3 Die Milch mit dem Vanille-Extrakt vermengen und im Wechsel mit dem Mehl-Kakaogemisch zur Eier-Zuckermischung hinzugeben.

4 Eine Kastenform einfetten und Mehlen und im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad (Umluft) ca. 60 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen!

5 Den Kuchen komplett abkühlen lassen und dann komplett in eine Rührschüssel zerbröseln.

Während der Kuchen im Ofen ist, kann man sich in Ruhe um die Erdbeer-Buttercreme kümmern.

125 g Butter
80 g Zucker
1/2 TL Vanille-Extrakt
eine Prise Salz
50 g Erdbeeren

1 Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und für ca. 5 Minuten schön cremig rühren. Zumindest so lange, bis der Zucker sich komplett gelöst hat – ist immer ätzend auf den Zuckerkristallen rumzuknirschen beim essen – und die Creme eine super schöne fluffige Konsistenz hat.

Am Ende wird die Buttercreme mit dem bereits zerbröselten Kuchen gut vermengt. Die Masse muss schön matschig sein.

Dann werden Kugeln geformt und kommen für gut 30 Minuten in den Kühlschrank.

Sind sie schön fest geworden, kann man die kleinen Eistütchen aus dem Schrank holen. Und dann geht es ans Schokolade schmelzen. Für die rosa Farbe habe ich mich für rosa Candy Melts von der Firma Wilton entschieden. Da die Schokolade im Wasserbad ziemlich dickflüssig ist habe ich noch etwas Palmin dazugegeben, damit ich die Cake Pops auch schön eintauchen konnte.

Sodele… dann können die geformten Cake Pops auf die Waffeltütchen und dann ab in die rosa Schoki. Schön eintunken und bissl drehen damit auch ja überall die Schoki hinkommt und dann zum trocknen beiseite stellen.

In der Zwischenzeit habe ich dunkle Zartbitterschokolade gehackt und geschmolzen und als Schoko-Saucen-Topping oben auf die „Eisbällchen“ drapiert. Dazu bin ich hin und habe die Spitze leicht eingetunkt und dann kräftig gerüttelt, damit die Schoki auch so schön runterläuft. Soll ja auch echt aussehen. Zur Deko kamen noch ein paar bunte Zuckerstreusel drauf.

Zum Schluss habe ich noch kleine Kirschen aus der Cake Pop-Masse geformt und diese mit roten Candy Melts überzogen und dann zum Schluss auf die fertigen Eis-Cake Pops drapiert.

Und fertig sind sie! 🙂 Aber vorsichtig vor neugierigen Kuchen-Junkie Müttern.

Wer keine Cake Pops mag und lieber das Ganze als Cupcakes machen möchte, muss nur die doppelte Menge an Buttercreme machen. Das Häubchen sieht sonst zu mickrig aus! Für den Geschmack der Cake Pops wäre die doppelte Menge an Buttercreme auch nicht schlecht gewesen, aber dann sind sie doch recht fettig und schwer und liegen im Magen wie Blei.  Jedem wie er es mag! Ist Geschmacksache!  Und jetzt viel Spass beim nachbacken!

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